Mit 34 Abbildungen. Über das Ende der deutschen Mark ist viel diskutiert worden - unter politischen und ökonomischen Gesichtspunkten. Thema war aber stets die abstrakte Währung und nicht das Geld in seiner konkreten sinnlichen Gestalt als Münze oder Banknote. Gottfried Gabriel untersucht dagegen erstmalig die Ästhetik des Materials und die Rhetorik der verwendeten Symbole. Das Bildprogramm des deutschen Geldes wird in historisch-politischer Perspektive bis auf seine Ursprünge zu Beginn des 19. Jahrhunderts zurückverfolgt und mit der Bildsprache des Euro verglichen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.01.2003
Jochen Hörisch wird des Buches über die Ikonographie und die Rhetorik des Geldes nicht recht froh. Manches, wie die "altehrwürdige Frage", wie der Wert in das Geld hineinkommt, wird zum Bedauern des Rezensenten nur sehr knapp behandelt. Dazu verzichte der Autor darauf, die "Tiefenschichten" des Geldes auszuloten und er berücksichtige dabei unverständlicherweise nicht das Buch von Warnke über die "politische Ikonografie", die zu diesem Aspekt Aufschlüsse bieten würde, kritisiert der Rezensent. Auch die Rhetorik des Geldes wird, wie Hörisch enttäuscht feststellt, nicht wirklich eingehend behandelt, und so lobt er eigentlich nur, die "liebevolle" Ausstattung des Buches.
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