Gregoire Delacourt

Wir sahen nur das Glück

Roman
Cover: Wir sahen nur das Glück
Atlantik Verlag, Hamburg 2015
ISBN 9783455600216
Gebunden, 272 Seiten, 20,00 EUR

Klappentext

Aus dem Französischen von Claudia Steinitz. Wie viel ist ein Mensch wert? Das zu beurteilen ist Antoines Aufgabe als Gutachter einer Versicherung. Als die scheinbar heile Welt des Familienvaters zusammenbricht, seine Frau ihn verlässt, er seine Arbeit verliert und er für seine Kinder längst nicht mehr der große Held ist, muss er über den Wert seines eigenen Lebens nachdenken - und seine Bilanz ist vernichtend: Er hat es nicht geschafft, seinen Kindern ein besserer Vater zu sein, als sein eigener es ihm gewesen ist, hat genauso wenig wie sein Vater um die Liebe seines Lebens gekämpft.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 24.11.2015

Thomas Laux ist enttäuscht von diesem Roman von Grégoire Delacourt. Die Geschichte eines Lebensabsturzes bis hin zum Mordversuch an der eigenen Tochter liest er zwar zunächst recht atemlos und erschüttert. Dass der Autor am Ende die Perspektive wechselt und die Tochter berichten lässt, überzeugt Laux allerdings nicht. Zumal Delacourt seinen Teenager recht altklug daherschwadronieren lässt, wie Laux kritisiert. Schade, findet der Rezensent, denn auch sprachlich hat ihm der Text bis zu diesem Punkt eigentlich gut gefallen.

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