Aus dem Französischen von Karl A. Klewer. Ein kleiner Hase, dessen Beine nicht so recht wollen, kann sich nur mit Hilfe von "Rollstiefeln" fortbewegen. Erst waren es nur Stiefel, bis sein Vater ihm kleine Rollen anmontiert hat. Auf einem langen Ausflug muss der Hase an einer geschützten Stelle übernachten, weil er den Weg nach Hause bis zur Dunkelheit nicht mehr schaffen würde. Als er erwacht, steht vor ihm ein Bär, der Ihm die Rollstiefelchen einfach weg nimmt. Wie soll der kleine Hase nun nach Hause kommen? Doch der Bär erkennt, dass sein "Scherz" einen hässlichen Nachgeschmack hat und so beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 19.10.2000
Jens Thiele preist die "elementare Kraft" der Bilder des französischen Kinderbuchautors und Illustrators und stellt erfreut fest, dass dieser in seiner Geschichte vom kleinen, behinderten Hasen und einem Bären, der ihn ärgert, keine Opfer-Täter-Klischees bedient. Er bewundert die "archaischen" Illustrationen und lobt die "Magie der einfachen Formen". Nur das der kleine Hase in der deutschen Übersetzung ausgerechnet Fritz heißt, stößt beim Rezensenten auf Unverständnis.
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