Über 700.000 Menschen heißen Müller - und wir alle kennen mindestens einen davon. Endlich kann man den vielen Menschen namens Müller ein persönliches Geschenk machen: Ein Buch mit Geschichten, Anekdoten und interessanten Fakten zu ihrem Namen und allem, was damit zu tun hat. Alles, was man über den Namen Müller wissen muss, hat Gudrun Schury zusammengetragen: warum so viele Menschen Müller heißen, wie wichtig die Müller für das Land und seine Ernährung waren, warum der Müller gerne wandert und die schöne Müllerin liebt, wo überall Mühlen am rauschenden Bach klappern, welche Tiere man Müller nennt, warum es auf Borneo ein Müllergebirge gibt und wie es kommt, dass man Nacktturnübungen "müllern" nennt. Geschichten über Müller-Firmen sowie über berühmte Müller werden erzählt, vom "Bomber" Gerd Müller über die amerikanischen Namensvettern Arthur Miller und Glenn Miller bis zu Heiner Müller, Armin Mueller-Stahl oder Marius Müller-Westernhagen, der seinen Müller ja neuerdings verleugnet. Und nicht zu vergessen: Lieschen Müller und der legendäre Herr Müller-Lüdenscheidt, den Loriot zur Kultfigur machte.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.09.2008
Melanie Mühl zeigt sich freundlich gegenüber Gudrun Schurys neuem "Büchlein" "Wir heißen Müller und das ist auch gut so!?. Wie Mühl schreibt, versammle die Autorin allerhand "Wissenswertes und Kurioses" über diesen Namen, Anekdoten, die Mühl, wenn vielleicht nicht zum Lachen, dann durchaus zum Schmunzeln gebracht haben. Eine davon ist die Geschichte über den dänischen Turnlehrer Jörgen Müller, der seinen Schülern eifrig die täglichen Leibesübungen im Bett für die Gesundheit empfahl - "müllern? nennt man das jetzt. Ansonsten befinden sich im Buch historische Porträts von bekannten Persönlichkeiten namens Müller sowie kleine Merkwürdigkeiten aus der Tierwelt, die etwas mit dem Namen Müller verbindet. Eine schöne Art, sich mit dem eigenen Nachnamen anfreunden zu können, findet Mühl, und hofft auf das nächste Manifest, was Meiers und Schulzes Abhilfe verschafft.
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