Herausgegeben von G. F. Margull. Mit zahlreichen Abbildungen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.04.2001
Andrea Köhler sieht in Grass' "Werkstattbericht", der fünfzig Jahre seines Schaffens in "illustrativen Beispielen dokumentiert", die Früchte eines "reichen, ertragreichen Lebens". Sie weist darauf hin, dass es sich nicht um eine Lebensbeschreibung, sondern tatsächlich um Stationen seines Lebenswerks handelt, und sie hebt hervor, dass der Band, der zum Welttag des Buches und nur in limitierten Auflage erscheint, auch einem guten Zweck dient, indem ein Teil des Erlöses verfolgten Autoren zugute kommt. Die Rezensentin findet zwar, dass der Autor beim Verfassen des Buches "nicht eben von starkem stilistischen Ehrgeiz geplagt" wurde, aber das nimmt sie genauso wohlwollend hin wie den "Groll" der allenthalben aus den Texten spricht. Denn, so die Rezensentin ergeben, so ist er halt, der Günter Grass.
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