In diesem Roman über die Provence und die sterbende provencalische Kultur schildert Gustaf Sobin einen Linguistik- Professor, der sich in eine stille, einsame Studentin verliebt, die ihm wie eine Verkörperung der alten provencalischen Sprache erscheint. Als sie nach einer Fehlgeburt stirbt, sucht er in seinen Träumen Kontakt zu ihr. Diese Träume werden zu seiner einzigen Realität.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.03.2000
Jürgen Brocan ist sehr angetan von dem Roman "Der Trüffelsucher" des amerikanischen Schriftstellers Gustaf Sobin: Eine komplex komponierte Geschichte um einen verschrobenen Literaturprofessor für die untergegangene provenzalische Sprache, der Trüffeln sammelt und mit einer seiner Studentinnen eine Affäre hat, die jedoch nach einer Fehlgeburt stirbt, weil sie unfruchtbar geworden ist. Der Roman profitiert davon, daß Sobin auch Lyriker ist, schreibt Brôcan, er "überträgt die Diktion seiner Lyrik auf die Prosa, ohne dass diese dadurch schwerfällig würde." Ein ansprechender Roman von seltener Qualität, dessen Übersetzung bis auf einige unnötige Abweichungen vom Original gelungen ist, endet der Rezensent.
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