Hocke war stets an den Brennpunkten des politischen und künstlerischen Geschehens präsent: sei es als junger Journalist der von den Nationalsozialisten argwöhnisch beobachteten Kölnischen Zeitung, sei es als deren Korrespondent in Italien, im Krieg und römischen Untergrund und nicht zuletzt in amerikanischer Gefangenschaft, wo er mit Alfred Andersch und Hans Werner Richter die Zeitung Der Ruf gründete, eine der wichtigen Keimzellen der deutschen Nachkriegsliteratur. Immer wieder begegnete er bedeutenden Menschen: So etwa Konrad Adenauer, Ingeborg Bachmann, James Joyce, Thomas Mann, Aurel Milloss, Kurt Neven DuMont sowie Johannes XXIII. und Paul VI. neben zahlreichen Politikern, Diplomaten und kirchlichen Würdenträgern. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er wieder als Journalist in Italien, arbeitete aber auch weiterhin an ästhetischen und literaturhistorischen Fragestellungen - stets mit immensem Wissen, stilistisch brillant und in europäischem Maßstab. Trotz seiner Zeitkritik ist Hocke nie zynisch, sondern bleibt zeitlebens Moralist und gläubiger Christ in der Nachfolge Pascals. Zahlreiche Zitate, literarische Anspielungen und Personen werden in einem Stellenkommentar erläutert. Eine Werkbibliographie gibt einen Überblick über Hockes Werk; ein Personenregister erschließt den Band.
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