Herausgegeben von der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen. Strahlender Atommüll, steigende Meeresspiegel, ausufernde Staatsverschuldung: Wir leben auf Kosten unserer Kinder. Zeit für eine Ethik, die die Rechte künftiger Generationen berücksichtigt. Unser neues Denken müsse auch über das hinausgehen, was heute als ökologische Krise umschrieben wird, fordert die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen. Und entwirft gemeinsam mit Soziologen, Juristen, Philosophen und Ökonomen konkrete Konzepte für unterschiedliche Gesellschafts- und Politikbereiche. So entsteht aus dem Nachsinnen über ethische Grundsätze ein politisches Programm für eine generationengerechte Welt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 14.04.2004
Rudolf Speth ist recht überzeugt von der Sinnhaftigkeit dieses Buches, der Veröffentlichung einer Stiftung, in der sich vorwiegend junge Leute des Themas Generationengerechtigkeit annehmen. Das beinhaltet nicht nur die Berücksichtigung der jetzt lebenden Generationen, sondern auch der noch gar nicht geborenen, informiert der Rezensent. Die Ökologie spielt dabei naturgemäß eine große Rolle, doch auch andere Politikfelder kommen zur Geltung. Im Kern der Diskussion steht das "grundlegende Dilemma der Demokratie": ihre "Zukunftsvergessenheit". Einige der Beiträge bieten auch konkrete Vorschläge zur Umsetzung. Doch wie sinnvoll und substanziell diese Ideen sind, kommentiert der Rezensent nicht.
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