Mit einem Vorwort von Alberto Alessi und zahlreichen zum Teil farbigen Abbildungen. Der Band dokumentiert Leben und Werk der Bauhauskünstlerin Marianne Brandt (1893-1983).
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.06.2001
Barbara Basting scheint es zwar grundsätzlich zu begrüßen, dass hier ein Band über die wenig bekannte Bauhaus-Künstlerin, die in wenigen Jahren einige recht bedeutende Werke (Tafelgeschirr, Lampen) geschaffen hat, erschienen ist. Doch bleiben für die Rezensentin nach der Lektüre einige Fragen offen. Zum einen bemängelt sie, dass bei den meisten Texten nicht ersichtlich ist, wer sie überhaupt verfasst hat. Auch vermisst sie eine "kritische Einbettung in die moderne Designgeschichte". Vor allem aber hätte Basting doch gerne mehr darüber erfahren, wieso Brandts "Stern so schnell verglühte". Denn für die Rezensentin bleibt unklar, ob es eher an den geschichtlichen Umständen gelegen hat oder vielmehr daran, dass Brandt nicht als Theoretikerin hervortrat bzw. nicht "in den diskursprägenden Disziplinen der Kunst oder Architektur brillierte". Insgesamt sieht die Rezensentin hier jedoch das Werk und die Künstlerin durchaus gewürdigt.
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