Die venezolanische Bildhauerin Gertrud Luise Goldschmidt (1912-1994) - mit Künstlernamen Gego - gilt als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der geometrischen Abstraktion Lateinamerikas. Die in Deutschland geborene und 1939 nach Caracas emigrierte gelernte Architektin konjugierte das Vokabular der modernen Skulptur neu. In ortsspezifischen Installationen wie der kühnen Arbeit Reticularea von 1969 ist der Betrachter aktiv in den architektonischen, netzartigen Raum aus Metalldraht und Stangen einbezogen. Diese derzeit umfassendste englischsprachige Monografie wirft mit profunden Analysen von Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen und bisher nicht übersetzten historischen Texten einen neuen Blick auf Gegos kritische Beziehung zum venezolanischen Städtebau und Kinetismus, zur New Yorker Avantgarde der 1960er-Jahre und den europäischen modernen Tendenzen des Bauhauses und des russischen Konstruktivismus. Eine bebilderte Chronologie sowie ein ausführlicher Bildteil mit Skulpturen und Zeichnungen aus drei Jahrzehnten runden den Band ab.
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