Auf dem Willen der Nation beruhend, gewaltenteilig organisiert, die Menschenrechte garantiert: so wollte die französische Nationalversammlung im August 1798 das moderne Staatswesen. Wie es sich aus mittelalterlichen Wurzeln entwickelt hat, wie es sich durchsetzte in den großen Umbrüchen der Neuzeit, in England, in Frankreich, in der nordamerikanischen Republik, Fenskes umfassend konzipierte vergleichende Verfassungsgeschichte verfolgt einen langen Weg, bis hin auf die sehr holprigen Wege des Verfassungsstaates im außereuropäischen Raum, etwa in Lateinamerika, im Osmanischen Reich und in Japan.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…