Das Grundgesetz feiert im Mai 2009 seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlass stellt der Staatsrechtler Christoph Möllers die Entstehung des Grundgesetzes seinen historischen Ort in der deutschen Verfassungsgeschichte und vor allem natürlich seine wesentlichen Inhalte vor. Auch das Grundgesetz als erfolgreicher deutscher "Exportartikel", seine Stärken und Schwächen und die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der deutschen Verfassung werden in dieser konzisen Einführung erörtert.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 23.05.2009
Christoph Möllers Buch über das deutsche Grundgesetz hat Rezensent Uwe Justus Wenzel rundum überzeugt. Unter den Publikationen anlässlich des Grundgesetz-Jubiläums zählt er das schlanke Werk inhaltlich zu den substanzhaltigsten. Zudem bescheinigt er dem Autor eine sehr prägnante Darstellung der Vorgeschichte des Grundgesetzes, seines Texts, normativen Gehalts und seiner "Kultur". Instruktiv findet er die Ausführungen zur Frage nach dem provisorischen Charakter des Grundgesetzes sowie zu dessen Sprache. Zustimmend äußert sich Wenzel außerdem zu den kritischen Bemerkungen Möllers über die zahlreichen Grundgesetzänderungen seit 1949.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.05.2009
Als klein und stark empfindet Rezensent Rolf Lamprecht dieses Buch, dessen Leserkreis er recht weit fasst. Lamprecht bewundert die Souveränität des Rechtsprofessors Christoph Möller bei der Behandlung der schwierigen Materie Verfassungsrecht. Den Begiff der Menschenwürde etwa hat der Rezensent auf so engem Raum kaum je derart differenziert erklärt bekommen. Ebenso das Spannungsverhältnis zwischen Freiheit und Sicherheit.
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