Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.07.2001
Die Studie untersucht die in der Folge der Uruguay-Runde des Gatt entstandenen Alternativvorschläge zur Liberalisierung des Welthandels. Der Ansatzpunkt, um den es geht, sind die Zollhöhen. Die Strategien von EU und Apec unterscheiden sich dabei wesentlich: die EU tritt für eine "lineare", also alle Produktbereiche in gleicher Weise umfassende, Liberalisierung ein, die Apec-Staaten befürworten dagegen eine nach Sektoren differenzierte Liberalisierung, wie der Leser erfährt. Die Studie untersucht die möglichen Auswirkungen und kommt zu dem Ergebnis, das die Rezensentin Indira Gurbaxani "nicht überraschend" findet, dass der lineare Zollabbau "größere gesamtwirtschaftliche Erträge mit sich bringt" als der sektorale. Die Rezensentin lobt die Autoren dafür, dass ihnen die Verknüpfung von "Theorie, Empirie und Praxis" gelingt, dass sie den Politikern auch "konkrete Ratschläge" an die Hand geben. Dieses Buch, so ihr Fazit, sollte "genutzt werden."
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…