Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.05.2000
Jochen Ingenschay weist zunächst darauf hin, dass zu diesem Thema bisher erst recht wenig Literatur erschienen ist. Um so erfreuter scheint er, dass Gehrke nun einen Beitrag vorgelegt hat, räumt aber ein, dass dieses Buch aufgrund der Konzeption als Handbuch nur begrenzt von Nutzen ist. Dennoch: Ingenschay lobt Gehrkes Darstellungen, inwiefern bisweilen Anpassungsmaßnahmen (beispielsweise Stilllegungen, Veräußerungen) erforderlich sind, dass er Entscheidungskriterien aufzeigt und auch "Hinweise zum strukturierten Vorgehen" gibt. Dass der Autor seine theoretischen Überlegungen mit praktischen Beispielen plausibel macht, gehört in den Augen des Rezensenten zu den Stärken dieses Bandes. Lediglich das Fehlen eines Registers findet er "angesichts der Stofffülle" bedauerlich.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…