Henk (15) ist mit seiner Familie von Köln in ein ödes Kaff im Norden gezogen. Hier gibt es nichts - keinen Fluss, keine Freunde … aber einen Friedhof. Dort lernt er den alten, aber höchst lebendigen Herrn Schmidt kennen, der am Grab seiner großen Liebe Leslie verspricht, eine alte Box zu bergen. Darin enthalten: eine Liste. Mit all den Dingen, die sie beide eigentlich noch erleben wollten, zu denen sie aber nie gekommen sind, weil immer irgendwas war und am Ende der Tod. Der Alte fragt Henk, ober er ihm nicht helfen wolle, die Box wiederzufinden. Und, Überraschung: Henk sagt Ja! Eine abgefahrene Odyssee quer durch Europa beginnt - zusammen mit einer ganz erstaunlichen Reisegesellschaft, die etappenweise immer größer wird.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 11.07.2023
Als "ausgesprochen gewitzter Erzähler" offenbart sich Autor Hans-Jürgen Feldhaus laut Rezensentin Sylvia Schwab. In seinem Roman, so Schwab, geht es um den Senioren Herrn Schmidt, der den 15-jährigen Henk zu einem Roadtrip durch Europa überredet, sodass Schmidt seinem Seniorenheim und Henk dem Leben in der Kleinstadt entfliehen kann. Dabei lernen sie die verschiedensten Menschen kennen, Herr Schmidt teilt seine Lebensweisheiten mit Henk, der sich im Verlauf der Geschichte in das Punk-Mädchen Zoe verliebt - ein bisschen Albernheit und Kitsch stören die Rezensentin in diesem "Potpourri" aus unterhaltsamen Szenen überhaupt nicht. Sie empfiehlt den Roman als "eine herrliche Sommerlektüre": kurzweilig, witzig und trotzdem nachdenklich.
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