Mit einem Essay von Fritz Neumeyer und Fotografien von Ivan Nemec. Hans Kollhoff ist gegenwärtig einer der bekanntesten und meistdiskutierten Architekten in Deutschland. Bauten wie das Hochhaus für die DaimlerChrysler AG am Potsdamer Platz oder der Umbau der ehemaligen Reichsbank in das Auswärtige Amt in Berlin verbinden sich mit seinem Namen. Das Buch zeigt zwölf seiner zwischen 1995/96 und 2001 vollendeten Bauwerke. Um die Struktur der Bauten und den tektonischen Aufbau der Fassaden, das Spiel zwischen Licht undSchatten herauszuarbeiten, wird jedes der Projekte in fünf ganzseitigen Duotonfotografien von Ivan Nemec vorgestellt. Ein Essay von Fritz Neumeyer führt in die Thematik ein.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 06.02.2003
Das einzige, was Roman Hollenstein an dieser Kollhoff-Monografie gelten lässt, sind die hervorragenden Fotografien von Ivan Nemecs. Alles andere ruft beim Rezensenten Kopfschütteln bis Verärgerung hervor. Das liegt zum Teil daran, dass ihm Kollhoffs spröde Bauten, von denen der Band dreizehn, meist in Berlin realisierte versammelt, nicht besonders sympathisch sind. "Manieriert" findet er Kollhoffs Neoklassizismus, seine Gebäude ebenso faszinierend wie bedrohlich. Doch während der Rezensent Kollhoff noch zugute hält, dass sich seine Bauten in ihrer Strenge, Stille und ihrem Stilwollen gut in den städtischen Kontext einpassen, winkt er beim "hochtrabenden" Einführungstext von Fritz Niemeyer nur noch ab. Dessen Plädoyer für "eine Architektur der Gemütlichkeit, Schwere und Innerlichkeit" gipfele in einer überholt "antimodernen Polemik".
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