Noch ist Europa der stärkste Wirtschaftsraum der Welt. Doch Afrika boomt. Selbst wenn es nur noch halb so schnell wächst wie in den letzten Jahren wird es die Wirtschaft Europas bis 2050 überholt haben. Wie absurd unsere Entwicklungshilfen in Afrika sind, wie veraltet unser Afrika-Bild vom Kontinent der Armut und Katastrophen ist und welche dramatischen Folgen das für Europa hat, zeigt Hans Stoisser anhand verblüffender Fakten und persönlicher Beobachtungen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.03.2016
Isabel Pfaff zeigt sich enttäuscht von Hans Stoissers Buch über Afrika. Zu wenig repräsentativ erscheint ihr die Perspektive des Unternehmers auf gerade mal acht von 54 Ländern des Kontinents. Auch wenn der Autor ein guter, kenntnisreicher Beobachter ist und in plastischer Sprache durchaus Interessantes über die gegenwärtigen Veränderungen in Afrika zu sagen hat, über Chinas neue Schlüsselrolle etwa, missgeleitete westliche Hilfe, Rohstoffausbeutung und den Wandel in den urbanen Zentren, wird es doch unscharf, sobald der Autor die dichte Beschreibung verlässt und den großen Bogen spannt. Stoissers Ausführungen über die Globalisierung, Europas Interessen und den islamistischen Terror scheinen Pfaff platt und allzu unkritisch eurozentristisch, ja beinahe von einer kolonialen Haltung geprägt.
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