Mit 26 s/w-Abbildungen. Richard Friedenthal war Schriftsteller, Herausgeber und Verleger, erlangte jedoch erst durch seine Goethe-Biografie weltweiten Erfolg. Auf Grund seiner jüdischen Abstammung wurde Friedenthal nach der Machtergreifung Hitlers verfolgt und ausgegrenzt. Er floh 1938 ins Exil nach London, das ihm später, trotz zeitweiliger Internierung, zur zweiten Heimat wurde.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.08.2002
Christian Klein kann an Wageners Biografie des Biografen Richard Friedenthal kein einziges gutes Haar lassen, er liefert einen Verriss auf ganzer Linie: Die interessantesten Fragen - warum schreibt jemand immer wieder Biografien, warum suche er sich welche Person aus - habe Wagener einfach nicht gestellt, moniert der Rezensent. Damit habe Wagener die Chance vertan, eine Art Metabiografie zu schreiben. Zudem sieht der Rezensent in Wageners Buch eine Tendenz, weniger zu analysieren als zu präsentieren, passagenweise sogar eine nur eine Nacherzählung von Friedenthals Texten. Sprachlich bewege sich Wagener außerdem auf eingefahrenen, in der Chronologie auf ausgefahrenen Gleisen. Was der Rezensent jedoch überhaupt nicht verstehen kann ist, dass Wagener Friedenthal als einen ausgeglichenen, optimistischen Charakter darstellt, der mit sich selbst völlig im Einklang sei.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…