Wussten Sie, dass durch Honig schon mal eine Schlacht entschieden wurde? Dass sich das Reinheitsgebot für Bier ursprünglich gegen eine einheimische Rauschgiftpflanze gerichtet hat? Dass der Wunderbaum Palma Christi ein Eiweiß produziert, das im deutschen Kriegswaffenkontrollgesetz aufgeführt wird? Wie bezaubernd schön viele Giftpflanzen sind? Antworten auf viele spannende Fragen wie diese liefert das Giftpflanzenbuch von Fritz Schade und Harald Jockusch. Der Künstler Schade hat Giftpflanzen nach der Natur mit Farbstiften porträtiert, der Biologe Jockusch hat Fachwissen und Anekdotisches aus Gegenwart und Geschichte zu diesen Pflanzen zusammengestellt. Wie die üblichen, mit Fotografien bebilderten Giftpflanzenratgeber dient ihr Buch der Gefahrenvermeidung, betont aber auch das Anschauungs- und Lesevergnügen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.05.2016
Jörg Albrecht fühlt sich nach der Lektüre dieses Buches nicht mehr ganz so wohl im heimischen Garten. Dass nur wenige Milligramm des blauen Eisenhut ausreichen, um den Tod durch Herzstillstand herbeizuführen, wusste der Kritiker noch. Dass aber auch diverse Formen der Butterblume, die Hundspetersilie, die Christrose oder die Anemone durchaus gefährlich sind, lernt Albrecht erst vom Biologen Harald Jockusch. Nicht zuletzt dank Fritz Schades Zeichnungen kann der Rezensent diesen Ratgeber, der etwa fünfzig toxische Pflanzen auflistet, empfehlen.
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