Markenführung ist heute ein Top-Thema in den Chefetagen deutscher Unternehmen. Die Erkenntnis, dass der Markenwert wichtiger ist als der Kapitalwert eines Unternehmens, setzt sich immer mehr durch. Doch wie kommt man zu einer Marke, die nicht nur einen hohen Bekanntheitsgrad besitzt, sondern auch einen Markenmehrwert, sprich: eine Werte erklärende Ausstrahlung? Dieses Buch lässt kaum Fragen offen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 03.01.2002
Mit einem Lächeln registriert Konrad Lischka die Abneigungen (Spaßgesellschaft, Image, Big Brother) und Vorlieben (alte Tugenden und Werte, ehrliche Leistungsversprechen) des Autors, um sodann mitzuteilen, dass die versprochene "praktische Anleitung für die Führung von Marken" in diesem Buch jedenfalls nicht gelungen ist. Viel zu subjektiv erscheint dem Rezensenten der verwendete Marken-Begriff, zu wenig griffig sind ihm die Thesen, mit denen der Autor das Versagen von Marken, die mit Spaß statt Leistung werben, begründet. Wer das Buch, dessen Strukturiertheit Lischka für "nur angedeutet" hält, jedoch "als nicht allumfassenden Thesenhaufen" lese, wie es hier heißt, könne durchaus Anregungen zur Idee des "ehrlichen Leistungsversprechens" gewinnen.
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