Mit Illustrationen des Autors. Helge Schneider ist zurück als Buchautor, und damit auch sein Alter Ego Kommissar Schneider, der Alleskönner unter den Kriminalermittlern des Landes. Bei der Abgabe des Manuskripts für dieses Buch schrieb Helge Schneider an den Verlag: "Ich begann 2017 mit der Arbeit an diesem Bestseller. Es war mir klar, dass die Geschichte einschlägt wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Die Recherchen waren aufwändiger, als ich mir vorgestellt hatte, denn das Schreiben war ein brutaler Wettlauf zwischen meiner Story und der Realität, die ja in atemberaubendem Tempo voranschreitet. Grismann, was für ein Intelligenzverbrecher! Johnny Espelkamp, was für ein dumpfer Mörder! Jerry Vogel, was für ein faszinierender, aber undurchsichtiger Tanzlehrer. Und der Kommissar Schneider - zu welch grandiosem Spürhund ist dieser Mann im Alter noch aufgestiegen! Unglaubliche Entwicklungen, man kann sich an den Zeilen nicht satt lesen. Aber ich will hier nicht zu viel verraten. Nur eins ist sicher: Nichts für schwache Nerven. Dazu habe ich 18 draws (Zeichnungen) angefertigt, die das Gesamtbild der Ereignisse abrunden."
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.11.2023
Köstlich amüsiert sich Rezensentin Maria Wiesner über Helge Schneiders neuesten Kriminalroman, der sie in seiner wild-komischen Struktur auch ein bisschen an dessen Jazzmusik erinnert. Die Geschichte nachzuerzählen, ist gar nicht so einfach, räumt sie ein, es kommt ein Serienmörder vor, der seine Opfer in eine Art Cyborgs umwandelt, die von "Zitronengenever" betrieben werden - Kommissar Schneider ist dabei über zwanzig Verdächtigen auf der Spur, zwischen denen munter hin und her gesprungen wird. Fast wie im improvisierten Jazz, findet Wiesner, dazu kommt noch eine gesellschaftskritische Ebene rund ums Gendern und die Aufmerksamkeitsökonomie, die ihr ebenfalls zusagt, wie sie schließt.
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