Übersetzt und herausgegeben von Heinrich Gimmler. Alle Dramen: "Peer Gynt", "Stützen der Gesellschaft", "Ein Puppenheim" (Nora), "Gespenster", "Ein Volksfeind", "Die Wildente", "Rosmersholm", "Die Frau vom Meer", "Hedda Gabler", "Baumeister Solness", "Klein Eyolf", "John Gabriel Borkman" und "Wenn wir Toten erwachen".
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Heiner Gimmler gilt als großer Ibsen-Übersetzer, er hat bei den wichtigsten deutschsprachigen Bühnen als Dramaturg gearbeitet. Sein Ibsen ist der, den wir hören und sehen, wenn wir uns eine deutsche Aufführung ansehen. Dennoch: mir ist völlig unverständlich, wie diese Peer-Gynt-Übersetzung jemals den Papierkorb ihres Urhebers hat verlassen können. Sie ist ein Verbrechen. Aber sie ist auch ein Beleg dafür, wie unerheblich die Übersetzung für den Erfolg eines Werkes sein kann. So stark mein Impuls auch immer wieder war, das Buch in die Ecke zu werfen umd mich anderem zuzuwenden, so sehr hatte mich Ibsen - aber eben doch auch Gimmler - schon nach einer Seite völlig gepackt, als nämlich Peer Gynt seiner Mutter schildert, ihr vorspinnt, wie er auf dem Rücken eines Rentieres über Abgründe jagt, dann einen hinunterspringt, im Wasser landet, auf dem Rücken des Tieres sich festhaltend mit diesem endlich das Ufer erreicht. Das ist Superman in Aktion... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
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