"Es gehört für mich zum unbegreiflich Tückischen und Teuflischen des Lebens, wenn Nietzsche wirklich, wie mir versichert wird, Ibsen nicht gekannt hat, der doch mit Wagner und ihm den Geist der jetzt anfangenden Menschheit ausgeprägt hat." Hermann Bahr war nicht der einzige, der in "Ibsen und Nietzsche" eine bedeutsame Parallelerscheinung sah. Ibsen und Nietzsche galten um die Jahrhundertwende als Salz und Pfeffer einer nicht immer klaren Suppe der Philosophie und Literatur, die heute noch dünner geredet wird, als sie möglicherweise für diejenigen war, die damals davon aßen. Diese Arbeit will zeigen, was es mit diesem Vergleich auf sich hatte und - auf neuer Grundlage in der historischen Distanz - vielleicht auch auf sich haben könnte. Dem Band sind weitere, bisher an verstreuten Stellen erschienene Essays des Autors zu Nietzsche beigegeben, so u.a. zu Nietzsches Hörphilosophie, Nietzsches "Tanz-Lexikon" und "Variationen über Marsyas".
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