Der Politikberater Dr. Holger H. Mey beschreibt ein spannendes Szenario mit denkbaren und realistischen Annahmen für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik am Beginn dieses Jahrtausends. Wie sieht das internationale Umfeld aus? Mit welchen Herausforderungen und Risiken sieht sich Deutschland konfrontiert? Wie verlaufen die Entwicklungslinien der Zivilisationsprozesse und des Völkerrechtes? Welche Zuspitzung bringen Bevölkerungs- und Umweltprobleme? Wie entwickelt sich die Rüstungstechnologie fort? Untersucht werden ausgewählte politische Akteure. Die Risiken für Deutschland werden beschrieben.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.11.2001
Was wird im Jahr 2030 sein, fragt der Rezensent mit dem Kürzel "bre" und stellt sich verschiedene Szenarien vor: Ein deutscher Bundeskanzler in einer Krisensituation, er greift zum Telefon und bespricht die sicherheitspolitische Lage. Doch mit wem? Darüber macht der Politikberater Holger H. May, Leiter des Bonner Instituts für strategische Analysen und ehemalige Referent für Sicherheitspolitik im Planungsstab des Verteidigungsministers, keine genauen Angaben, bedauert der Rezensent, der Mays Analyse aber trotzdem viele sicherheitspolitische Trends für die nächsten dreißig Jahre entnommen hat. Eins muss der Leser leider zur Kenntnis nehmen: Kriege wird es auch 2030 geben, klassische und asymmetrische, die westlichen Gesellschaften erwartet eine größere Verwundbarkeit, denn zu den neuen Kriegen zählen auch der "cyber war und Informationsoperationen", so "bre". Die Globalisierung und die weitere technologische Entwicklung jedenfalls werden die Kriege der Zukunft mitbestimmen, wenngleich sie nur wenig andere Regeln enthalten als die klassische Kriegsführung, schließt der Rezensent wenig optimistisch für die Zukunft.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…