Bei Unfall, Operation, kurzem Atemstillstand im Schwimmbad passiert es: Menschen begegnen plötzlich und unerwartet dem Tod, sie machen eine Erfahrung an der Grenze. Was sagen solche Berichte, die immer häufiger werden? Sind sie tatsächlich in allen Kulturen gleich?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.1999
Erstmals, so der Rezensent Michael Allmaier, hat hier ein Soziologe ein Buch über die Nahtod-Erfahrung vorgelegt und Betrübliches herausgefunden: Die Nahtod-Erfahrung, wird keineswegs von allen, die sie durchlebt haben, als positiv oder "herrlich" geschildert. Seltsamerweise gibt es da regionale Unterschiede. Patienten aus der ehemaligen DDR fanden sie unangenehmer als Patienten aus dem Westen. Auch nach der religiösen Herkunft seien diese Erfahrungen äußerst unterschiedlich und erlaubten also keinen Rückschluss auf das, was uns dereinst tatsächlich blüht: "Die Inderin reitet auf einer Kuh in den Himmel, der Amerikaner fährt Taxi."
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