Herausgegeben und mit einem biografischen Nachwort von Charles Linsmayer.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 11.02.2004
Ein "vorzüglicher Einblick" in das Werk Hugo Martis bot sich Beatrice Eichmann-Leutenegger mit diesem in der Reihe "Reprinted bei Huber" erschienenen Band, der die Romane und Erzählungen des Baseler Literaturkritikers versammelt. Die Prosa dieses hommes de lettres, der in den zwanziger und dreißiger Jahren maßgeblich die literarischen Geschicke in Bern bestimmte, ist geprägt von "Ahnungen von Abschied und Tod", berichtet die Rezensentin, was sich explizit im "Davoser Stundenbuch" von 1935 zeige, das Martis Erfahrungen an der Schwelle zum Tod verarbeitet. Bei der Lektüre des "ausführlichen" von Charles Linsmayer verfassten Nachwortes wurde Eichmann-Leutenegger von einem "vielschichtigen" Marti überrascht, hinter dessen "disziplinierter Glätte" "Zornesausbrüche" lauerten.
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