Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.08.2003
Der nun vorliegende Briefwechsel zwischen dem Publizisten Alfred A. Häsler und dem Politiker Friedrich T. Wahlen bietet weit über das politische Tagesgeschehen hinaus gehende Überlegungen zu Fragen der Politik und Moral, berichtet der "A.C." zeichnende Rezensent. Wie er weiter ausführt, erweisen sich die Kontrahenten dabei als verwandte Geister, nicht nur ihrer Herkunft nach, sondern auch in ihrer Gesinnung. So beklagten beide, dass der Geist der Zeit sich mehr und mehr von jedem Ethos verabschiedet. Der 68er Bewegung, die auch in der Schweiz für Unruhe sorgte, begegneten beide mit "berechtigter Skepsis". Auch nach '68 bestimme die "Wirrnis der Gegenwart" den Briefwechsel, wobei beide mit ihrem Beharren auf einer Politik der Verantwortung für die Menschen übereinstimmten.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…