Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.08.2003
Der nun vorliegende Briefwechsel zwischen dem Publizisten Alfred A. Häsler und dem Politiker Friedrich T. Wahlen bietet weit über das politische Tagesgeschehen hinaus gehende Überlegungen zu Fragen der Politik und Moral, berichtet der "A.C." zeichnende Rezensent. Wie er weiter ausführt, erweisen sich die Kontrahenten dabei als verwandte Geister, nicht nur ihrer Herkunft nach, sondern auch in ihrer Gesinnung. So beklagten beide, dass der Geist der Zeit sich mehr und mehr von jedem Ethos verabschiedet. Der 68er Bewegung, die auch in der Schweiz für Unruhe sorgte, begegneten beide mit "berechtigter Skepsis". Auch nach '68 bestimme die "Wirrnis der Gegenwart" den Briefwechsel, wobei beide mit ihrem Beharren auf einer Politik der Verantwortung für die Menschen übereinstimmten.
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