fAus dem Amerikanischen von Teja Schwaner. Zwölf Monate aus dem Leben des legendären Gonzojournalisten: 1972 hat Hunter S. Thompson die Tour des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfes begleitet und in diesem Buch Bilanz gezogen. Er enthüllt die Intrigen hinter den Kulissen des Wahlkampfes und entlarvt dabei die Mechanismen des politischen Machtkampfes. Ein kritisches Statement, das noch immer Gültigkeit hat.
Franz Dobler schießt ersteinmal eine Salutsalve für die Verlage in die Luft, die sich in Deutschland um die Verbreitung von Hunter S. Thompsons Schriften verdient machen. Seine lesenswerte Rezension von Hunter S. Thompsons "Angst und Schrecken im Wahlkampf" ist zugleich eine Hommage an den Erfinder des Gonzo-Journalismus geworden. Hinter Thompsons schriller Schreibe erblickt Dobler eine aufrichtige politische Wut, mit der sich der erste Gonzo 1972 in den Präsidentschaftswahlkampf zwischen McGovern und Nixon einschaltet. Was Thompson da an Belanglosem, Bissigem, Analysen und Streichen zusammengezimmert habe, ist für Dobler "eine große Schrift zur Verteidigung des Menschen gegen die Politik" - ein detailbesessenens historisches Zeugnis - und einfach "böse und saukomisch".
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