Frank Zappa war fraglos eine der irritierendsten Figuren in der Pop-Musik: ein spannungsreicher Charakter von kalkulierter Phantasie und anarchischem Auftreten, doch mit steten Ambitionen zur großen klassischen Komposition, egozentrisch und von Misstrauen geprägt, als Bandleader ebenso bewundert wie gefürchtet, ein Schrecken der Plattenfirmen, obwohl gelegentlich kommerziell erfolgreich - und immer ein Workaholic. Der Band von Ingo Meyer beleuchtet alle Facetten dieser erstaunlichen Künstlerpersönlichkeit.
Rezensent Franz X. A. Zipperer schätzt diese Biografie Frank Zappas von Ingo Meyer. Sicher, das Rätsel, das dieser irritierende, facettenreiche, umstrittene Musiker und Komponist aufgibt, bleibt für ihn auch hier letztlich ungelöst. Aber er attestiert dem Autor, keine Heiligenvereherung zu betreiben, sondern Zappa auf den Boden der Realität zurückzuholen und autobiografische Äußerungen des Künstlers mit Bedacht einzuschätzen und einzuordnen. Der Leser gewinnt in seinen Augen einen recht guten Eindruck von der musikalischen Arbeit Zappas, von seinem Humor, seiner Systemkritik. Insgesamt gelingt es dem Autor zur Freude Zipperers, das Werk Zappas wieder besser wahrnehmbar werden zu lassen.
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