Herausgegeben von Claus Roxin, Helmut Schmiedt, Reinhold Wolff u,d anderen. Das neue Jahrbuch, aus dem großen Kongress der Karl-May-Gesellschaft in Luzern erwachsen, untersucht Elemente, die für Karl Mays faszinierende Abenteuerwelt typisch sind: den Kontrast ,männlich/weiblich' seiner Personenkonstellationen, das MotivZweikampf mit seinen kulturgeschichtlichen Bezügen und den Komplex 'Schule - Lehren - Belehren', der bei May poetische Formen bekommt. Andere literaturwissenschaftliche Untersuchungen widmen sich dem alten May, etwa seiner Auseinandersetzung mit Friedrich Nietzsche und der seltsam provozierenden Erbaulichkeit seiner Lyrik. Berichte zum Stand der May-Forschung bezeugen die Vielgestaltigkeit und die Attraktivität des Mayschen Werkes.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…