Mit 125 s/w-Abbildungen. Die Biografie behandelt sachkundig, ausführlich und detailreich das Leben des großen Abenteuerschriftstellers Karl May (1842-1912), das so spannend und ungewöhnlich war wie seine besten Romane. Die Forschung hat in jüngerer Zeit eine Riesenfülle neuer Erkenntnisse über Mays Leben und Werk erbracht und konnte so manchen weißen Fleck in der Vita des Schriftstellers tilgen. Viele wissenswerte Neuigkeiten rund um Karl May werden dem Leser hier erstmals vorgetragen - etwa die tatsächlichen Vorfälle, die ihn seine erste Stellung als Lehrer kosteten, oder die Frage, was er seinerzeit über die Lage der Indianer konkret wissen konnte.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.01.2003
Karl-May-Biografien gibt es zuhauf, stellt Martin Halter fest und findet, die beste stamme immer noch von Hans Wollschläger, die unzuverlässigste sei die des "Maysters" selbst. Nun hat der Bamberger Karl-May-Verlag seinem besten "Pferd im Stall" eine quasi-offizielle Biografie gegönnt, verfasst vom Leipziger May-Experten Christian Heermann, der schon zu DDR-Zeiten eine Lanze für den sächsischen Autor und Hochstapler brach. Nicht ganz ohne Verbiegungen, wie Halter bemerkt, die Heermann mit einer kleinen Selbstkritik elegant aus dem Weg räume und sich damit womöglich den Zutritt zum verlagseigenen Archiv eröffnet habe. Heermanns neue Biografie ist entsprechend reich illustriert. Auch wenn die neuesten Ergebnisse der May-Forschung darin ausgebreitet werden, hat der Autor kein Interesse daran, das wissenschaftliche Seziermesser anzusetzen, so Halter. Heermanns Hingabe für seinen Gegenstand findet er sehr sympathisch, wenn dabei auch nicht unbedingt "die ultimative Karl-May-Biografie" (siehe Tipp oben) herausgekommen sei. Bemerkenswert sei auch, dass sächsische Heimatforschung und Bamberger Marketing erstmals eine Allianz eingehen.
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