Aus dem Französischen von Herrmann Kusterer. Mit einem Geleitwort von Hans-Dietrich Genscher.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.09.2010
Also es ist kein Memoirenbuch, Freunde des Süffisanten kommen nicht auf ihre Kosten, so warnt uns Günther Nonnenmacher persönlich. Allerdings findet der Rezensent doch etwas an diesem Band des Beamtenadligen Jean Francois-Poncet. Aufschlussreiches nämlich aus den Zentralen der Macht zur europäischen Einigung etwa oder zu den deutsch-französischen Beziehungen, für die ihm der Autor ein Fachmann zu sein scheint. Überhaupt kennt Nonnenmacher die Laufbahn Poncets gut. Und ist ihm auch nicht böse, wenn der mitunter doch eher traditionell im Stil der Erinnerungsliteratur berichtet. Unglücklich machen den Rezensenten hingegen die vielen Druckfehler in einem Buch, das er deutschen Lesern ausdrücklich ans Herzen legen möchte.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…