Aus dem Französischen von Ebi Naumann. In Schädelbach geht unter den 1275 Gerippen, die dort leben, die Angst um. Ein fürchterliches Untier, so die übereinstimmenden Aussagen gegenüber der Polizei, stiehlt Knochen: mal ein Schlüsselbein, mal zwölf Wirbel, mal Rippen oder Fingerknochen. Der ermittelnde Detektiv steht vor einem Rätsel.
Spektakulär in Schwarz und Weiß, mit vereinzelten Rot-, Blau- und Gelbtönen gedruckt, ist dem Team Fromental/Jolivet ein furchterregendes Bilderbuch-Spaß-Abenteuer in einer Stadt voller Gerippe gelungen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.11.2016
Wer hat Angst vor Rot, Gelb und Blau? Der sollte dieses Kinderbuch besser liegen lassen. Kräftige Farben, scharfe Konturen und ein Monster bringen den Rezensenten Carsten Matthäus in Vorlese-Hochform. Endlich muss er mal nichts Niedliches lesen. Doch keine Bange, die Kinder flüchten nicht unter die Bettdecke, dafür sind die Zeichnungen zu unreal, wenn hier ein Arm und dort eine Rippe verloren geht. Das kann man schön dramatisch ausspielen, weil es nicht wirklich weh tut, meint Matthäus. Die Probe aufs Exempel hat er aber noch nicht gemacht.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…