Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.03.2010
In seiner knappen Kritik dieses Bandes mit Briefen, Dokumenten, Kommentaren und Register um die Gründung der "Jenaischen Allgemeinen Literatur-Zeitung" zeigt sich Heinz Schlaffer skeptisch, was seinen Nutzen für den gebildeten Leser angeht. Mit den "Acten" könnten wohl allenfalls "Gelehrte" etwas anfangen, meint Schlaffer, der es zudem "irreführend" findet, dass Goethe als Verfasser dieses Bandes erscheint, obwohl dessen Briefe höchstens "ein Zehntel" davon ausmachen, wie der Rezensent betont.
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Svenja Leiber: Nelka Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden… Bernhard Schlink: Gerechtigkeit Alle wollen Gerechtigkeit - immer für sich, manchmal auch für andere, selten für alle. Aber was ist Gerechtigkeit, und wie ist sie zu haben? Bernhard Schlink bietet weder…