Der bekannte Visionär und Herausgeber der Internetzeitschrift 'Edge' John Brockman fragt die führenden Wissenschaftler, Philosophen und Künstler unserer Zeit, was sie von denkenden Maschinen halten.
Stephen Hawking warnt davor, dass die Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz das Ende der Menschheit bedeute. Andere hingegen feiern das neue Zeitalter der Superintelligenz, da menschliche Kapazitäten mittels intelligenter Maschinen enorm ausgeweitet würden. Sicher ist, dass KI aus dem Bereich der Science-Fiction Einzug in die Realität, ja in unseren Alltag gefunden hat.
Mit Beiträgen unter anderen von Steven Pinker, Martin Rees, Rolf Dobelli, George Dyson, Hans Ulrich Obrist, Gerd Gigerenzer und Haim Harari.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.10.2017
Auf die Frage, was wir von Künstlicher Intelligenz halten sollen, erhält Rezensent Alexander Armbruster in diesem von John Brockman herausgegebenen Band zahlreiche "anregende" Antworten. Brockman hat Beiträge von bekannten Neurowissenschaftlern, Physikern, Mathematikern, Philosophen, Informatikern und KI-Fachleuten versammelt, informiert der Kritiker, der hier in die nahe und ferne Zukunft der KI blickt. So liest Armbruster bei dem Informatiker Rodney Brooks etwa nach, dass noch immer eine scharfe Definition der Begrifflichkeiten fehlt und stattdessen sogenannte "Kofferwörter" die Diskussion bestimmen. Sorgen um eine außer Kontrolle geratene Künstliche Intelligenz muss man sich vorerst nicht machen, lernt der Kritiker hier.
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