Aus dem Englischen von Sebastian Vogel. Pesto alla Genovese, Spaghetti Napoli, Bistecca alla Fiorentina, Saltimbocca alla Romana - ohne die Städte gäbe es die italienische Küche in ihrer heutigen Form gar nicht. Entgegen der landläufigen Meinung ist diese nicht als Bauernkost in den toskanischen Weinbergen und Olivenhainen entstanden, sondern verkörpert die Geschichte und das Selbstbewusstsein der reichen, unabhängigen Stadtstaaten. Nach seinem Bestseller über die Geschichte der Mafia wendet sich John Dickie der prachtvollen Historie des italienischen Essens zu, die zugleich die Geschichte der beliebtesten Küche der Welt ist. Dabei fördert er Erstaunliches über die angeblich so wohl bekannte Kochkunst zutage und räumt mit vielen Mythen auf.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.03.2009
John Dickies Buch über die italienische Küche hat Rezensentin Birgit Pauls sehr gut gefallen. Sie zeigt sich beeindruckt von der Fülle von historischen Aufzeichnungen, Kochbüchern und Rezeptsammlungen, die der Autor herangezogen und ausgewertet hat. Dickies Geschichte der italienischen Küche vom Mittelalter bis heute scheint ihr ebenso solide wie unterhaltsam. Sie berichtet über die zahlreichen Legenden, denen der Autor bei seiner Suche nach den Ursprüngen der Pasta begegnet, über die ärmliche Bauernküche im italienischen Mittelalter und der protzigen der feinen Leute sowie über die Entstehung der italienische Küche, wie wir sie heute kennen, im 19. Jahrhunderts, als deren Begründer Pellegrino Artusi mit seinem Werk "Die Wissenschaft des Kochens" zählen darf. Dass der Autor seine Eingangsfrage, warum die Italiener eigentlich so gut essen, nicht wirklich beantworten kann, fällt für Pauls nicht negativ ins Gewicht, sondern verstärkt für sie den Zauber der italienischen Küche nur noch. Ihr Fazit: ein "schönes und ungewöhnliches Buch über Rezepte und ihre Geschichte".
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