Aus dem Amerikanischen von Thomas Bodmer. Leo, ein kleiner Junge, spielt gerne zu Hause. Dort wohnt aber auch das Dunkel, vor dem sich Leo fürchtet. Bis jetzt hat das Dunkel Leo in Ruhe gelassen. Eines Tages besucht es ihn aber in seinem Zimmer. Und lädt ihn ein, mit in den Keller zu kommen. Leo zögert, schließlich ist es das Dunkel, das ihn da einlädt. Bis er merkt: Es ist nett, richtig nett. Es schenkt ihm sogar eine Glühbirne! Und je mehr er das Dunkel kennenlernt, desto mehr schwindet auch Leos Angst vor ihm.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.03.2014
Von wegen dunkel, eine Glanzstück ist dieses Buch, findet Rezensent Andreas Platthaus. Die Angst des kleinen Leo vor dem Dunkel lässt sich anhand des Textes und der Bilder prima nachvollziehen, meint er. Die Bilder von Jon Klasen riechen förmlich danach, nach Druckerschwärze nämlich, erläutert Platthaus. Im Spiel mit Hell und Dunkel sieht er das Geniale an diesem Bilderbuch, genial auch, da es sich in der Zwischentonseligkeit des Texters Lemony Snicket wiederholt. Dass die deutsche Ausgabe größer ist als die englische, findet er da natürlich wunderbar.
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