Die drei Bände der Alfred-Escher-Briefedition dokumentieren anhand von mehr als 400 Briefen grundlegend neue Erkenntnisse und ermöglichen erstmalige Einblicke in die Geschichte der Schweizer Alpenbahnprojekte: Historische, politische, betriebsökonomische, finanz- als auch führungstechnische Aspekte werden beleuchtet. Die wissenschaftlich fundierte Behandlung der Brieftexte setzt neue Standards für historische Quelleneditionen und bietet eine Grundlage für die weitere Forschung. Ausführliche Kommentare beleuchten die Originalbriefe, die mit Einführungen, weiterführenden Sekundärtexten und Kurzbiografien angereichert sind.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.10.2008
Rezensent Urs Hafner kommt zu einem gemischten Fazit dieses Briefwechsels des Schweizers Unternehmers und Politikers Alfred Escher, den Joseph Jung im Auftrag der von der Credit Suisse errichteten Escher-Stiftung - und im hauseigenen NZZ-Verlag - herausgegeben hat. Einerseits dokumentiere der Band - es sollen sechs weitere über die Korrespondenz Eschers folgen - wirklich lückenlos die Entwicklung der Schweizer Eisenbahn, insbesondere die Vorgeschichte der Gotthardbahn, einer auch für den Rest Europas wichtigen Nord-Süd-Verbindung. Andererseits fehlt es in den Augen des Rezensenten an einer "übergeordneten, orientierenden" Perspektive. Ihm wird nicht ganz klar, was man über die persönliche Biografie Eschers hinaus an Erkenntnisgewinn aus diesem Buch ziehen soll und was der Band dem "heutigen Forschungsstand der Eisenbahngeschichte" hinzufügt.
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