In Reiseberichten des 18. und 19. Jahrhunderts ist viel Kurioses über die Schweiz als aufstrebendes Tourismusland zu erfahren. Theo Wyler hat das Bemerkenswerteste aus diesen historischen Quellen gesammelt und präsentiert es in unterhaltsamer Form. Zeitgenössische Illustrationen ergänzen die Berichte über Bergtouren, Heilbäder und Luftkuren im Kuhstall...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.06.2000
Mit ansteckender Begeisterung bespricht der Rezensent mit dem Kürzel „esz.“ diesen Band über die Anfänge des Tourismus in der Schweiz, der den Leser seiner Meinung nach „unterhält und gelegentlich einigermaßen fassungslos macht“. So erfährt man, dass in Baedekern ab 1844 vor dem typisch eidgenössischen Alkoholismus gewarnt wurde, dass das erste Dampfschiff „auf einem europäischen Binnensee“ auf dem Lac Léman schipperte, oder aber dass das Gasthaus Schwarenbach von Touristen geradezu überschwemmt wurde, nur weil der deutsche Dichter Werner Zacharias dort eine Mordgeschichte angesiedelt hatte. Dass diese Geschichte frei erfunden war, tat der Neugier offenbar keinen Abbruch. Nicht ohne Augenzwinkern weist der Rezensent darauf hin, dass das „Mördergasthaus“ auch heute noch steht.
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