Eine kriminalhistorische Untersuchung zur Tötung des Studenten Ludwig Lessing am 4. November 1835: In der Nacht vom 3. auf den 4. November 1835 wurde in Zürich Enge der aus Deutschland stammende Jusstudent Ludwig Lessing ermordet. Die Tat ist damals nicht aufgeklärt worden. Was sie auch für die heutige Forschung noch interessant macht, ist der Umstand, dass Lessing in Zürich nicht einfach studierte, sondern als "Lockspitzel", als Agent in preussischen Diensten, über die politischen Umtriebe der deutschen Flüchtlinge im regenerierten Zürich nach Berlin berichtete. Lukas Gschwend, der bereits mit zwei viel beachteten rechtswissenschaftlichen Büchern hervorgetreten ist, hat den Fall genau untersucht und stellt hier das Verbrechen sowie die anschliessende Strafuntersuchung in allen Einzelheiten dar.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.05.2002
Elke Bruens wird durch den Sammelband über Abfall, der sowohl ein Objekt kultureller Wertschätzung als Sammelstück wie auch weggeworfener Müll sein kann, zu allerhand Reflexionen über das Thema animiert. Wieviel Anregungen sie dafür in diesem Buch gefunden hat, wird nicht deutlich, aber zumindest lässt sie bei ihren Gedanken zu Abwassersystemen im alten Ägypten, Scheunengerümpel auf niederländischen Gemälden des 17. Jahrhunderts und Kunstexponaten, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts immer öfter aus "Schrott und Müll" hergestellt werden, auch keinerlei Kritik an dem Buch laut werden.
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