Aus dem Englischen von Ute Wegmann. Reich bebilderte Autobiografie der Kinderbuchautorin und Illustratorin Judith Kerr, Schöpferin von Klassikern wie "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl", "Ein Tiger kommt zum Tee" und der "Mog"-Serie - von der Berliner Kindheit über
die Emigration in die Schweiz und nach Paris bis zur Ausbildung und dem Wirken in London.
Mit ausführlicher Zeittafel und Bibliografie aller Bücher von Judith Kerr, also die Grundlage für jede Beschäftigung mit ihrem
Leben und Schaffen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.06.2018
Tilman Spreckelsen empfiehlt Judith Kerrs zum 95. Geburtstag der Autorin erscheinende "große" Autobiografie nicht nur wegen der reichen Bebilderung. Witzige Miniaturen aus dem Leben in England und dem künstlerischen Werden der Autorin bekommt er zu lesen und eine interessante Ergänzung des Romanwerks, und nur manchmal spürt er einen Hauch von Bitternis, wenn Kerr über den Krieg nachdenkt. Die Ehe mit Tom Kneale nimmt viel Raum ein im Buch, meint der Rezensent.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 13.06.2018
Cornelia Geißler liest bewegt die Erinnerungen der mittlerweile 95 jährigen Kinderbuchautorin Judith Kerr. Gewohnt liebevoll schreibe Kerr über ihren Vater, den Theaterkritiker Alfred Kerr, ihre Mutter und ihren Mann, mit dem sie 54 Jahre verheiratet war. Doch die Flucht aus Nazi-Deutschland 1933 stellt sich in diesen Buch der Rezensentin bitterer und bedrohlicher dar als in Kerrs berühmten Jugendbuch "Als Hitler das Rosa Kaninchen stahl". Andererseits erfährt Geißler auch viel über Kerrs Leben im sicheren Großbritannien, in dem sie vor allem als Zeichnerin und Schöpferin des Katers Mog bekannt war. Die Freundlichkeit, mit der hier eine Frau nach einem erfüllten Leben auf die Welt blickt, lässt der Rezensentin das Herz aufgehen.
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