Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 10.07.2004
Jürgen Drews, ehemaliger Forschungsleiter bei Roche, fügt seinem bisher aus Gedichten bestehenden literarischen Werk einen Roman hinzu, in dem es um die Möglichkeit geht, das Altern durch ein neu entwickeltes Medikament zu verhindern. Der Protagonist entscheidet sich nach einem Selbstversuch letztlich doch noch für den Tod, so der "fhr." zeichnende Rezensent, doch es gehe im Roman nicht nur um die Erfahrung des Einzelnen mit dieser Möglichkeit, sondern auch um "die Schwierigkeiten, mit den damit verbundenen gesellschaftlichen Fragen umzugehen" - zum Beispiel Fragen wie: Sollte es eine Altersgrenze für die Einnahme eines solchen Medikaments geben? Darf jemand ewig leben? "Nach der Lektüre antwortet man anders als vorher", versichert unser beeindruckter Rezensent.
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