Aus dem Amerikanischen von Maren Klostermann. Wie wir uns alle dauerhaft von Heißhunger-Attacken und der Lust auf bestimmte Nahrungsmittel befreien können.Zuerst giert unser Gehirn, dann unser Magen nach Nahrungsmitteln, die künstlich verändert sind und süchtig machen. Die Pionierin der Ernährungspsychologie Julia Ross erklärt, warum unser Gehirn schon längst zugebissen hat, bevor wir etwas Ungesundes essen. Sie hilft, den eigenen Sucht-Typ* zu ermitteln und die scheinbar unstillbaren Heißhunger-Attacken zu überwinden.Die Industrie versorgt uns heute mit Nahrungsmitteln, die reich an Zucker, Kohlenhydraten und Fetten sind. Wir werden immer abhängiger von Inhaltsstoffen, die abhängig, aber nicht wirklich satt machen. Julia Ross zeigt, wie bestimmte Lebensmittel auf unser Gehirn wirken und wie wir uns aus dieser suchtähnlichen Abhängigkeit befreien. Von Ess-Attacken, Jojo-Diäten und Übergewicht dauerhaft zu einem gesunden und natürlichen Essverhalten mit neuer Lebensenergie und Bewegungsfreude.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 18.12.2020
Rezensentin Susanne Billig folgt einer Ernährungspsychologin mit Klinkexpertise im Kampf gegen den Heißhunger. Was Julia Ross in ihrem Buch darlegt, scheint Billig indes kaum geeignet für überzeugte Vegetarier oder Veganer, da die Autorin keine Pflanzenprodukte anpreist, sondern Aminosäuren. Beklemmend findet Billig die Fallgeschichten aus dem Klinikalltag, überzeugend die angeführten Studien, die die Unentrinnbarkeit des Teufelskreises aus "Junkfood-Anfällen" und Hungerkuren belegen. Nicht wirklich praktikabel und ermüdend zu lesen scheinen Billig die Lösungsvorschläge im Buch, die auf die Supplementierung von Esssüchtigen mit Aminosäuren hinauslaufen.
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