"Bona nox, bist ein rechter Ochs, bona notte, liebe Lotte ...", so beginnt ein bekanntes Kinderlied, das Mozart gedichtet und komponiert hat. Jutta Bauer macht daraus eine Bilderbuchgeschichte, in der der Ochs und die Nacht einer verirrten Lotte mächtig Angst einjagen wollen. Doch Lotte lässt sich nicht einschüchtern und findet nach Hause in ihr warmes Bett. Gute Nacht, liebe Lotte! Ein Einschlaf- und Angst-Verscheuchbuch, das Kindern auch noch verrät, was "gute Nacht" auf Latein, Italienisch, Französisch und Englisch heißt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.01.2006
Jens Thiele kann sich niemand Geeigneteren vorstellen als Jutta Bauer, um das "lustig-respektlose" Schlaflied von Wolfgang Aamadeus Mozart zu illustrieren. Ihre in Aquarelltechnik gezeichneten Bilder hätten genau jene "spielerische Leichtigkeit", die auch Mozarts Komposition und Text auszeichnet. Thiele hat den Eindruck, dass "Bona Nox" und - 220 Jahre später - das vorliegende Bilderbuch "scheinbar nebenbei" entstanden sind, als "kleine Fingerübung" der Zeichnerin Bauer und des Komponisten Mozart. Bauer habe sich an den Liedtext gehalten und daraus ein "kleines nächtliches Drama" entworfen, dass nicht zuletzt durch die häufigen Wechsel zwischen Nahaufnahme und Totale voller Bewegung bleibt und einen "genialen Höhepunkt" aufweist, der nach Thieles Dafürhalten bestimmt Mozarts Zustimmung gefunden hätte.
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