Aufnahmen von Reto Guntli. Schon lange ist es kein Geheimtipp mehr: Die 10-Millionen-Metropole Istanbul hat sich neben London und Paris zum Trendsetter und angesagtem Reisziel entwickelt. Die ungebremste Energie der Mode-, Musik- und Kunstszene lenkt unsere Aufmerksamkeit ebenso auf diese Stadt wie die Nachrichten vom politischen Neuanfang oder der ungestüm wachsenden Wirtschaftskraft. Aber wie können wir diese eigentlich fremden Orte zwischen Islam und westlichem Einfluss aus der Ferne besser kennen lernen? Dieser Text- und Bildband liefert mit 13 Reportagen ein unmittelbar erlebtes und umfassendes Kaleidoskop. Von Einzelporträts aus allen gesellschaftlichen Schichten bis zur großen Bosporusfahrt am Schluss wird im Text ein lebensnahes Porträt gezeichnet. Die für diesen Band fotografierten Bilder dokumentieren die Beiträge und geben zusätzlich in langen Bildstrecken die malerische Atmosphäre dieses einmalig schönen Ortes wieder. Ausführliche Adresslisten, Glossare und eine Zeittabelle erschließen alle nötigen Informationen. Ein neuer Buchtyp für den modernen Reisenden, der an Politik und Wirtschaft ebenso wie an Lifestyle und Kultur interessiert ist und hier eine ebenso substantielle wie lebendige Annäherung in höchster Qualität erhält.
Rezensionsnotiz zu
Die Tageszeitung, 15.10.2008
Ganz aus Porträts einflussreicher und exemplarischer Persönlichkeiten setzt der Türkeikorrespondent der SZ, Kai Strittmatter, seinen Band "Istanbul. Metropole zwischen den Welten" zusammen, staunt Rezensent Daniel Bax. Dabei stehen auf Strittmatters Besuchsliste die Schriftstellein Elif Shafak genauso wie der Direktor des Topkapi-Palastes und die populäre kurdische Sängerin Aynur. Heraus kommt nach Ansicht des Rezensenten ein Panorama, das nicht nur die Stadt Istanbul in den Blick fasse, sondern besonders den Umgang der Türkei mit ihrer eigenen Geschichte in den Mittelpunkt rücke. Die Fotografien des Schweizers Reto Guntli machen das Buch nach Bax' Ansicht zudem zu einem Prachtband, der sich auf manch einem Wohnzimmertisch schmückend ausnehmen dürfte.
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