Aus dem Tschechischen von Markus Wirtz. Mit einem Nachwort von Eckhard Thiele. Der letzte Roman des jüdischen, noch kurz vor Ende des Krieges in Auschwitz oder auf einem Todesmarsch ermordeten Karel Polácek, der zu den großen Humoristen der tschechischen Literatur zählt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 30.06.2001
Als "Gegenprogramm" zu den Umständen seiner Entstehung bezeichnet der Rezensent Karl-Markus Gauß den letzten Roman des Tschechen Karel Polacek, der, wie er findet, einer der "liebsten Humoristen" der tschechischen Literatur war. Während des Schreibens musste er in Prag schon den Judenstern tragen, einige Jahre später starb er in Auschwitz oder auf einem Hungermarsch. Von dieser Zeit ist dem Roman jedoch kaum etwas anzumerken, der Rezensent nennt das Buch einen "heiteren Kindheitsroman, der größtenteils in der Phantasiewelt eines Fiebertraums spielt. Gauß beschreibt den Tenor von Polaceks letzten Roman wie folgt: "Er hat sich der Grausamkeit seiner Zeit nicht gestellt, sondern sich entschlossen von ihr von abgewandt".
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…