Adam Smith (1723-1790) gehört zu den bedeutenden Moralphilosophen und Nationalökonomen des 18. Jahrhunderts. Karl Graf Ballestrem beschreibt Smiths Leben und Werk und führt in die wichtigsten Werke ein, die "Theorie der moralischen Gefühle" und die Untersuchung "Vom Wohlstand der Nationen".
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.09.2001
Noch ein Buch über den Klassiker der Freihandelstheorie und der "unsichtbaren Hand" - aber warum?, fragt Indira Gurbaxani zu Beginn ihrer Kritik. Der Autor hat sich die Frage in seinem Buch selbst gestellt und beantwortet sie mit einem Argument von Smith: "Konkurrenz belebt das Geschäft." Gurbaxani zeichnet den Inhalt de Buchs ausführlich nach, um am Ende zu dem Ergebnis zu kommen, dass Ballestrem seinem Anspruch durchaus gerecht wird. Offensichtlich handelt es sich trotz der Überfülle der Literatur zu Smith um ein lesenswertes Buch. Besonders gefällt der Rezensentin, wie Ballestrem den Zusammenhang der schottischen Aufklärung wiedergibt, ohne den Smith nicht zu verstehen sei. Nicht nur die ökonomischen, sondern auch die moralphilosophischen Thesen Smiths werden nach Gurbaxani durch Ballestrem referiert. Auch zu aktuellen Diskussionen wie der Globalisierungsdebatte findet man hier Ideen und Material. Und so fühlt sich Gurbaxani "wie mit einem Kompass" durch das Werk des großen Theoretikers geführt.
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