Zwar leiden nur ca. 1 Prozent der Bevölkerung an einer Zwangserkrankung, doch zusammen mit den Angehörigen ist die Zahl der Betroffenen erschreckend hoch. Das große Verdienst dieses Ratgebers ist es, beiden Zielgruppen echte Hilfe zu bieten: So werden Betroffene motiviert, kleine Schritte selbst zu gehen; Angehörige erhalten konkrete Anleitung, wie sie wirkungsvoll helfen können. Zudem werden alle Ansätze der Ursachenforschung und die aktuellen Therapieangebote vorgestellt. Dazu gibt es zahlreiche Erfahrungsberichte, Antworten auf wichtige Fragen und konkrete Handlungsbeispiele.Dr. med. Katarina Stengler ist Fachärztin für Psychiatrie. Sie ist Leiterin der Psychiatrischen Ambulanz im Psychiatrischen Uniklinikum Leipzig und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Deutsche Gesellschaft für Zwangserkrankungen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.07.2008
Das Buch versteht die Rezensentin als Ratgeber für Betroffene und Angehörige. Positiv aufgefallen ist Manuela Lenzen die Einfühlsamkeit, mit der Katarina Stengler Wissenswertes zum Thema Zwangserkrankungen vermittelt. Besonders haben Lenzen die Fallbeispiele beeindruckt: Aussagekräftig und bestürzend zugleich, findet sie. Wie fließend die Erkrankung entsteht, wie sie auch die Umgebung des Betroffenen beeinflusst und welche Möglichkeiten die Verhaltenstherapie dem Patienten bietet, den Zwangshandlungen zu entkommen, darüber konnte Lenzen hier einiges erfahren. Wie die Deutsche Gesellschaft für Zwangserkrankungen möchte auch Lenzen diese Lektüre empfehlen.
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