Renate Grubert zeigt sich sehr beeindruckt von dieser Geschichte einer "Amour fou" zwischen einem Mittvierziger und seiner achtzehnjährigen Nachbarstochter. Dabei ist es weniger die Geschichte selbst, für die sich die Rezensentin begeistert als vielmehr Katarina von Bredows Fingerspitzengefühl. Ihr geht es keineswegs darum, "um jeden Preis Tabus zu brechen", ihre Protagonistin zu bevormunden oder einfache Antworten auf komplizierte Fragen zu liefern, so Grubert. Vielmehr beherrsche die Autorin "die Kunst zu enthüllen, ohne einen lesend zum Voyeur werden zu lassen". Darüber hinaus findet die Rezensentin dieses Buch überaus spannend und hält es nicht zuletzt sprachlich für überaus gelungen.
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