Aus dem Amerikanischen von Lea Dunkel. Ein Unglück kommt selten allein - diese müssen auch Carla, Reed und Liz machen. Ihr Leben in der amerikanischen Kleinstadt Locksburg verläuft in geregelten Bahnen.Verbrechen kennen sie nur aus dem Fernsehen. Doch plötzlich haben sie es mit der Polizei und mit Gangstern zu tun. Je mehr sie versuchen, alles richtig zu machen, desto mehr geht schief.
Rezensentin Sonja Hartl fühlt sich in Ken Jaworowskis neuem Roman an ein Bruce-Springsteen-Album erinnert: Die Handlung spielt in Lockwood, einer heruntergekommenen Stadt in Pennsylvania, die Perspektiven dreier Personen werden erzählt und kreuzen sich erst später. Alle haben etwas mit Kriminalität zu tun: Carlas Sohn hat eine Leiche im Graben verbuddelt, die Musikerin Liz muss irgendwie Geld beschaffen, um eine Aufnahme in Nashville machen zu können, der Autist Reed muss ein Versprechen einlösen, das er seiner toten Mutter gegeben hat, lesen wir. "Souverän und lakonisch" wird das von Ken Jaworowski erzählt, so Hartl, der sowohl von den Härten des Lebens in Amerika zu berichten weiß als auch von der Hoffnung, mit der er seine Figuren ausstattet.
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